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Abbrüche medikamentös 1999-2006

461 Schwangerschaften wurden von November 1999 (Einführung von Mifegyn® in der Schweiz) bis November 2006 in unserer Praxis mit Mifegyn® und Cytotec® medikamentös abgebrochen. Unsere Erfahrungen mit dem medikamentösen Schwangerschaftsabbruch zeigten, dass der medikamentöse Schwangerschaftsabbruch genau so erfolgreich und sicher ambulant in einer entsprechend ausgerüsteten allgemeinärztlichen Praxis durchgeführt werden kann, wie in einer Klinik. Schwere Komplikationen sind keine aufgetreten.
  • 461 medikamentöse Schwangerschaftsabbrüche in 6 Jahren
  • Durchschnittsalter 29.7 Jahre, Bereich: 15 bis 48 Jahre alt
  • 34 Frauen kamen schon bevor die Schwangerschaft im Ultraschall sichtbar wurde. Der Behandlungserfolg wurde mit ß-HCG aus Blutproben kontrolliert
  • Der Durchschnitt der Frauen kam am 42. Tag (6 Wochen) nach Beginn der letzten Periode
  • 14 (3.0%) hatten eine Nachcurettage, wovon vier auswärtige. Einmal wurde beispielsweise wegen Blutung ohne Hämoglobinabfall am Tag der Cytotec®-Einnahme (vermutlich unnötig) in einem Spital curettiert
  • Infektionen wurden 9 mal nach Behandlungsbeginn behandelt (5 Chlamydien, 2 Mykoplasmen)
  • 222 Frauen waren erstmals schwanger. Von den übrigen 239 schon früher einmal schwangeren Frauen hatten 73 schon früher einen Schwangerschaftsabbruch
  • Alle Patientinnen nahmen Cytotec® mit Ausnahme von 3 Patientinnen
  • 429 Nachkontrollen (93%) fanden in unserer Praxis statt. Von 13 Frauen (2.8%) kennen wir den Verlauf nicht