Untersuchungen
Antikörper gegen das Hepatitis C Virus (Anti-HCV-AK, Anti-HCV-IgG) können schon 6 Wochen nach einer Infektion aber spätestens nach einem halben Jahr und dann wohl ein Leben lang nachgewiesen werden. Vorhandene Antikörper gegen HCV erzeugen keine Immunität und zeigen nur, dass einmal eine Infektion stattgefunden hat. Anti-HCV-AK beweisen nicht, dass noch Viren im Körper vorhanden sind. Zum Nachweis der chronischen Hepatitis C müssen Erbgutbestandteile mit einem Polymerase-Chain-Reaction-Test (HCV-RNA-PCR) im Blut gefunden werden. Die Bestimmung des Genotyps und der Viruskonzentration ist für die Therapieplanung als nächster Schritt wichtig.Erhöhte Transaminasen (Leberenzyme) sind unspezifische Zeichen der aktuellen Leberzellschädigung und damit ein Hinweis auf eine chronische Hepatitis. Transaminasen können bei einer chronischen Hepatitis C anhaltend nur leicht erhöht oder sogar normal sein; diese Fälle haben eine gute Prognose.
Im Ultraschall können leichte Leberschäden nicht sicher erkannt werden; eine fortgeschrittene Leberzirrhose oder ein Leberkrebs ist im Ultraschall sichtbar.
Um zu wissen, wie fortgeschritten die Leberschädigung schon ist, muss eine Probe durch eine Leberbiopsie entnommen werden. Zur Therapieplanung ist eine Leberbiopsie meist nicht notwendig. Vielleicht kann in den nächsten Jahren zudem durch eine spezielle Ultraschalluntersuchung (Fibroscan) die Leberpunktion noch häufiger ersetzt werden.
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